
Bäume als Lebensretter in Westafrika
Hungersnot-Nahrung kann vor dem Tod retten
Bäume können in Dürreperioden Menschenleben retten. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der Hilfsorganisation Tree Aid http://www.treeaid.org.uk . Denn selbst beim Ausfall aller anderen Nahrungspflanzen liefern Bäume wie etwa die Baobabs oder der Meerrettichbaum immer noch Nahrung. Daher sei es wichtig internationale Entscheidungsträger davon in Kenntnis zu setzen, wie lebenswichtig der Erhalt dieser Bäume für das Überleben ist, betont Miranda Spitteler, CEO von Tree Aid gegenüber pressetext.
Lebensmittelknappheit ist ein Ergebnis von Niederschlagsschwankungen und steigenden Nahrungsmittelpreisen. Hilfslieferungen aus Industrieländern sind die Antwort auf solche Krisen. In den betroffenen Ländern sei es allerdings besser, wenn man auf Lösungen im eigenen Land setze. Der Bauer Arzouma Thiobiano vom östlichen Burkina Faso berichtet darüber, dass Bäume in den 1980er Jahren Menschen vor dem Hungertod gerettet haben. "Vor mehr als 20 Jahren ist eine Hungersnot über unser Land gekommen. Doch die Menschen haben sie überlebt, weil sie Blätter und Früchte der Baobab-Bäume gegessen haben." Gerade jene, die am schlimmsten von Hungersnöten betroffen sind, leben am Land, in Gegenden, in denen oft kaum Hilfe kommt. Daher sei es lebenswichtig, dass die westlichen Staaten darüber informiert werden, dass Bäume Leben retten können, betont Spitteler. (...)
(gefunden:
http://www.pressetext.com/news/20090811036)